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Rezension - "Dante Walker: Seelenretter"


Eckdaten zum Buch:
Titel: "Dante Walker: Seelenretter"
Autor/in: Victoria Scott
Verlag: cbt-Verlag
Taschenbuch, 480 Seiten, 9,99€
Inhalt: Vom Seelensammler im Auftrag des Teufels zum Seelenretter. Von böse zu gut? Nicht mit Dante, zweite Chance hin oder her. Er ist einfach nicht zum Engel geboren. Auch wenn er Charlie zuliebe versucht, seine dunkle Seite hinter sich zu lassen. Sein erster Auftrag auf Seite der „Guten“ ist, die Seele der 17-jährigen Aspen zu retten. Doch die ist davon gar nicht überzeugt und erinnert ihn an sein altes Leben als Seelensammler. Eine echte Zwickmühle, denn er muss ja auch noch die Seele seiner großen Liebe Charlie retten...
Meine Meinung: Ich habe mich echt auf den zweiten Band der Reihe gefreut und dementsprechend habe ich auch drauf hin gefiebert! Als ich es dann vom Verlag als Rezensionsexemplar bekam, habe ich es sofort in die Hand genommen und verschlungen! Die Geschichte steigt sofort wieder dort ein, wo der erste Band endete und nahm sehr schnell an Fahrt auf! So dauerte es auch nicht lange bis Dante sich auf den Weg machte seinen Auftrag zu erledigen - ab diesem Zeitpunkt beginnt für mich die eigentliche Geschichte. Hier fängt die Geschichte erst an wirklich spannend und aktionreich zu werden. Die Autorin schafft es in dem gesamten Buch die Spannung zu halten, es gibt fast keine Stellen, wo dies nicht der Fall ist. Durch immer neu auftretende Hindernisse und Gefahren wird ein unglaublich großer Spannungsbogen erzeugt, der wie gesagt bis zum Ende beibehalten wird. Auch der Schreibstil trug dazu bei, denn dieser war einfach, aber beinhaltete doch genug Details, um sich alles bildhaft vorstellen zu können. Wenige Schachtelsätze ermöglichen einen schnellen Lesefluss! Was mich allerdings dazu tendieren ließ dem Buch Sterne abzuziehen, war dass die Umgangssprache in dem Buch mich stark störte. Ich kann verstehen, dass wenn man einen sehr von sich eingenommen und "starken" Protagonisten (wie Dante) erschafft, dass dieser sich auch so verhalten soll. Aber gerade in einem Jugendbuch sollte man Kraftausdrücke, die weit über das Maß gehen, vermeiden. Man kann den Protagonisten auch durch andere "harmlosere" Wörter in das Licht rücken, in welchem er stehen soll. Aber wenn ein Protagonist in jedem dritten oder vierten Satz ein Schimpfwort benutzt ist mir das zu viel. Die Idee eines solchen Charakters hat die Autorin sehr gut umgesetzt, sie hat einzigartige und bis ins Detail durchdachte Charaktere geschaffen. Jede von diesen hat seine eigenen Markel und Besonderheiten - das hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere entwickeln sich natürlich auch über das Buch und besonders merkt man dies bei Dante, da man aus seiner Sicht liest. Seine Denkweise ändert sich auf bestimmte Dinge und diese Entwicklung findet einen längeren Prozess und wurde gut ausgearbeitet, das heißt dass die Entwicklung nicht falsch oder notwendig sondern "echt" wirkte. 
Das Ende des Buches ist relativ offen, aber die Geschichte ist an sich abgeschlossen - doch lässt es noch Platz für einen dritten Teil auf den ich mich schon sehr freue!

Zusammenfassend konnte mich das Buch sehr überzeugen, von der Geschichte, dem Schreibstil und der Idee der Charaktere, auch von der großen Spannung die in dem Buch herrscht. Leider fallen ein paar Sterne, aufgrund der sehr kraftvollen Ausdrücke, die in dem Buch gesprochen werden, was mir persönlich in einem Jugendbuch nicht so gefällt. Trotzdem bekommt das Buch von mir gute 3 von 5 Sternen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!
Euer Luca☺

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