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Rezension - "Glücksspuren im Sand"

"Bereuen wirst du nur, was du nicht ausprobiert hast"
Titel: "Glücksspuren im Sand"
Autor/in: Rachel Bateman

Klappbroschur, 336 Seiten, 12.99€

Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017 

Verlag: Heyne fliegt Verlag 

Inhalt: Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe.


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Meine Meinung: Anfangs konnte mich das Buch leider wenig bis gar nicht packen. Es kamen bei mir keine Emotionen an, außerdem konnte ich das Handeln und Denken der Protagonistin Anna nicht nachvollziehen. Teilweise hat sie sich echt in ihrem Denken widersprochen. Von der ein auf die andere Seite wechselten ihre Gefühle von Glücklich bis Traurig, daher empfand ich sie anfangs als sehr anstregend.

In der Mitte des Buches begann dann auch der angekündigte Roadtrip, was dazu führte das mich die Geschichte mehr packte und mir es auch besser gefiel. Auch begann ich mit Anna warm zu werden. Ich konnte ihre Gefühlsausbrüche verstehen und so weit nachvollziehen. 
Gegen Ende des Buches wurde es meiner Meinung nach immer stärker, es konnte mich richtig packen, die Gefühle kamen auf und ich fieberte richtig mit. Es wurde auch nochmal richtig spannend zum Ende, durch eine überraschende Wendung, mit der der Leser definitiv nicht gerechnet hat! 
Insgesamt hatte ich das Gefühl brauchte die Geschichte etwas, um sich wirklich entfalten zu können. Im Endeffekt konnte sie mich im letzten Drittel überzeugen und völlig packen. Leider ist eben die Idee der Geschichte nichts Neues und der Einfall mit dem Roadtrip las man auch bereits in vielen Romanen. Dennoch war es ordentliche Umsetzung der Idee.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr verspielt und bildhaft. Ich konnte mir die Charaktere sehr gut vorstellen. Die Autorin schafft es gerade am Ende die Emotionen rüber zu bringen und erreicht damit, dass der Leser mit der Geschichte mit fiebert. Auch war der Schreibstil angenehm zu lesen, wenig kompliziert und einfach gestrickt. 
Die Protagonisten waren alle gut beschrieben. Dennoch hatte ich bei jedem Charakter das Gefühl als würde mich etwas an ihm stören. Ich kann dies nicht benennen, aber so richtig sympathisch war mir keiner, bis auf die Tante von Anna. Ebenfalls gab es gewisse klischeehafte Züge, die sich durch das Buch zogen, beispielsweise die zickige beste Freundin oder Cheerleader-Freundinnen. 
Auch in diesen Punkten war das Buch eine durchschnittliche Leistung der Autorin.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch durchschnittlich gut gefallen hat. Hätte mich das Ende nicht doch noch gepackt und zum mitfiebern angeregt, wäre es definitiv ein Buch mit niedriger Sternebewertung geworden. Aber da mich das Ende besonders überzeugen konnte und eben nochmal durch die aufkommenden und mitreißenden Emotionen gepunktet hat, passiert dies nicht! Ebenfalls gefiel mir der Schreibstil der Autorin sehr gut, er war locker, leicht und vermittelte eine sommerliche Atmosphäre mit einer gewissen Traurigkeit, welche ich echt besonders fand!
Insgesamt bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 Sternen!

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag!
Euer Luca☺

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